unser Bürgermeisterkandidat stellt sich vor
Liebe Bürgerinnen und Bürger - Markt Schnaittach,
mit diesem Schreiben möchte ich mich bei Ihnen persönlich als Kandidat für das Amt
des Bürgermeisters des Markt Schnaittach bei der Wahl am 08.03.2026 vorstellen.
Angaben zu meiner Person
Ich heiße Konrad Weisel, bin 60 Jahre jung und wohne in Schnaittach, Ortsteil Germersberg.
Ich bin Vater von drei erwachsenen Kindern und stolzer Opa von drei Enkeln.
Nach mehreren Jahren als Angestellter bei der Firma GRUCO, bin ich seit 2004
selbstständiger Unternehmer.
Meine Hobbys sind Wandern, Fahrrad- und Skifahren.
Politisch gesehen bin ich Quereinsteiger und kann völlig frei und unbefangen anpacken.
Bei der Kommunalwahl 2026 kandidiere ich als Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler
Schnaittach sowie als Kreistagskandidat der Freien Wähler im Landkreis Nürnberger Land
(Listenplatz 25).
Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in zahlreichen Vereinen:
• Freiwillige Feuerwehr Freiröttenbach
(vollständige feuerwehrtechnische Ausbildung, u. a. Fahrzeug Maschinist mit
Funkausbildung sowie Gruppenführerausbildung an der Feuerwehrschule Würzburg)
• Freiwillige Feuerwehr Germersberg
• Freiwillige Feuerwehr Herpersdorf
• Schützenverein Siegersdorf
• Krieger- und Soldatenverein Hüttenbach
• FC Schnaittach
• SpVgg Hüttenbach
• Freie Wähler Schnaittach
• Männergesangverein Germersberg
• Männergesangverein Herpersdorf
Warum möchte ich Bürgermeister werden?
Ich möchte, die Zukunft Schnaittachs sachlich, unabhängig und bürgernah gestalten.
Mein Anspruch an mich als Bürgermeister ist pragmatische und realistische Lösungen
für ganz Schnaittach zu finden und umzusetzen – immer aus der Perspektive eines
Unternehmers und stets im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Ein zentraler Punkt ist für mich die deutlich effizientere Umsetzung von Baumaßnahmen.
Planungs-, Verwaltungs- und Ausführungszeiten müssen verkürzt werden. Dazu gehören
schlanke Strukturen, klare Zuständigkeiten sowie wirksame Kontrollen bei kommunalen
Bauprojekten.
Was ist mir besonders wichtig?
Für mich stehen folgende Schwerpunkte im Vordergrund:
• Bezahlbares Bauen und Wohnen für alle Generationen.
• Stärkung der heimischen Wirtschaft.
• Sicherung der Arbeitsplätze in der Marktgemeinde.
• Ein bürgernahes Rathaus: transparent, flexibel und verständlich.
• Für mich gilt:
Der Bürger bzw. die Bürgerin ist der Auftraggeber, die Gemeinde ist der Dienstleister.
• Eine nachhaltige und solide Zukunft für unsere Kinder und Enkel.
• Intensivere überkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.
• Stärkung und Unterstützung von Vereinen und des Ehrenamts.
Was will ich als erstes größeres Projekt nach meiner Wahl umsetzen?
Priorität hat für mich der zügige Abschluss bereits seit langem bestehender Baustellen in der Marktgemeinde.
Dazu zählen unter anderem:
• Grund- und Mittelschule Schnaittach (Pausenhöfe und Außenanlagen).
• Straße Osternohe–Haidling.
• Kampfersteg (gesperrt wg. baulicher Mängel).
• Dacharbeiten am Bad Saal.
• Dacharbeiten an der Hausmeisterwohnung der Mittelschule.
• Grundsätzliche Überprüfung und Hinterfragen, ob der geplante Bauhof in der jetzigen
Form überhaupt notwendig ist.
Damit will ich Kapazitäten frei bekommen um Grundvoraussetzungen zu schaffen, dass zukünftig Projekte wie z.B. Bauanträge und grundsätzliche Planungen, wie die Überarbeitung der Bauleitpläne schnell und effizient durchgeführt werden können. Darüber hinaus möchte ich als Bürgermeister für Schnaittach, entgegen der bisherigen Praxis nun über die Marktgemeinde und ganz ohne Klientelpolitik,
aktiv Bauland erwerben und erschließen damit preiswerteres Bauen für alle Generationen wieder möglich wird.
Worauf bin ich besonders stolz?
Ich habe mein Unternehmen 2004 als selbstständiger Unternehmer eigenständig gegründet und bis heute erfolgreich geführt. Zusätzlich war ich 16 Jahre lang als erster Vorsitzender eines großen Sportvereins u. A. zuständig für Finanzen und Verwaltung.
Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem:
• Finanz- und Haushaltsplanung
• Steuer- und Buchhaltungsfragen und Ausführungen
• Organisation und Verwaltung
• Personalplanung
Diese Erfahrungen möchte ich verantwortungsvoll in die Führung der Marktgemeinde einbringen. Meine Stärke liegt im strukturierten Anpacken, bei schneller Auffassungsgabe sowie in einer zielorientierten Umsetzung.
Meine Meinung zur medizinischen Versorgung und zum geplanten Ärztehaus.
Nach meiner Auffassung ist das derzeit geplante Ärztehaus am vorgesehenen Standort weder realistisch noch umsetzbar. Der von der CSU-Fraktion eingebrachte Antrag auf ein Sondernutzungsrecht halte ich aus unternehmerischer und kommunalpolitischer Sicht für ein falsches Zeichen. Zum einen wird damit ein angrenzendes Familienunternehmen faktisch „durch die Hintertür“ in einem gewissen Maße enteignet, und zum anderen wurden dabei weder die Ärzteschaft noch unsere Bürgerinnen und Bürger ausreichend bei der Standortfrage mit einbezogen.
Besonders kritisch sehe ich, dass in bestehende Eigentumsrechte eingegriffen wird und der aktuelle Standort städtebaulich isoliert liegt. Dies birgt erhebliches Konfliktpotenzial.
Wenn wir alle den Gedanken für ein Ärztehaus weiter verfolgen wollen, dann müssten mögliche Standorte im Kernort, welche gerade in Marktplatznähe oder am Bahnhof “frei” werden oder sich bereits bzw. immer noch im Leerstand befinden, auf Eignung geprüft werden. Viele Bürger haben mich diesbezüglich bestärkt. Somit wäre die Erreichbarkeit eines Ärztehauses für Ortsansässige aber auch für Zuganreisende besser gegeben. Dem weiteren drohenden Leerstand im Kernort würde ein Stück weit Einhalt geboten und ich verspreche mir auch eine Belebung des Marktplatzes.
Eine medizinische Versorgung in Form eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) bei dem der Markt Schnaittach, die Bürgerschaft und der Landkreis gemeinsam eingebunden werden könnten wäre aus meiner Sicht die bessere zukunftsfähigere Lösung.
Dabei ist selbstverständlich, dass alle einheimischen Ärzte frühzeitig und grundsätzlich eingebunden werden und beispielsweise auch als Geschäftsführer in einem MVZ Schnaittach tätig werden.
Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben. Auch Kommunen, die umfangreiche Anreize bieten, kämpfen dennoch mit dem Ärztemangel. Umso wichtiger ist ein tragfähiges, gemeinschaftliches Gesamtkonzept.
Für Ihr Unterstützung danke ich Ihnen herzlich.
Gerne stehe ich für einen weiteren Austausch zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeisterkandidat
Konrad Weisel
Ihre Stimme zählt am 08.03.2026